Immobilien finanzierung; Immobilienwirtschaft

June 1st, 2008

Die Immobilienwirtschaft ist ein Wirtschaftszweig, der sich mit der Entwicklung, Produktion, Bewirtschaftung und Vermarktung von Immobilien beschäftigt. Der Immobilienmarkt ist ein Markt (im mikroökonomischen Sinne) mit speziellen Eigenschaften; ein wichtiger Teilmarkt ist der Wohnungsmarkt.

Zweige der Immobilienwirtschaft

Hinsichtlich der Art der Immobilien kann die Immobilienwirtschaft in folgende Zweige unterteilt werden:

  • Grundstückswirtschaft: Erschließung und Vermarktung von Grundstücken
  • Wohnungswirtschaft: Bau, Finanzierung, Bewirtschaftung und Vermarktung von Wohnimmobilien, des Weiteren wird zwischen sozialem Wohnungsbau und frei finanziertem Wohnungsbau unterschieden
  • Gewerbliche Immobilienwirtschaft: Bau, Finanzierung, Bewirtschaftung und Vermarktung von Gewerbeimmobilien

Aufgaben und Akteure in der Immobilienwirtschaft

Betrachtet man die Aufgaben bzw. Funktionen rund um Immobilien, so lassen sich verschiedene Akteure unterscheiden:

  • Funktionsbereich Grunderwerb: privater Eigentümer, Eigentümergemeinschaft, kommunaler Eigentümer
  • Funktionsbereich Planung und Genehmigung: Stadtplaner, Kommunen, Bauaufsicht, Architekten, Bauingenieure, Haustechniker, Projektsteuerer, Facility-Manager
  • Funktionsbereich Erstellung: Bauträger, Bauindustrie, Bauhandwerk, Bauproduktehersteller
  • Funktionsbereich Bewirtschaftung: Vermittlung (Makler), Vermietung und Verwaltung, Instandhaltung/Modernisierung, Versorgung/Entsorgung, Reinigung/Sicherung, Facility-Manager
  • Funktionsbereich Entsorgung: Abrissunternehmen, Baustoffrecycler, Deponiebetreiber, Entsorgungsunternehmen
  • Funktionsbereich Finanzierung: Geschäftsbanken, Hypothekenbanken, Versicherungen, Bausparkassen, Immobilienfonds, Öffentliche Hand

Kernbereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Als Kernbereich der Immobilienwirtschaft kann die Bewirtschaftung und Finanzierung von Immobilien gelten. Die dazu gehörigen Aufgaben zuzüglich der Steuerungsfunktionen bei Planung/Genehmigung und Erstellung/Bau in Immobilienprojekten sind Kernfunktionen von Immobilienunternehmen. Im Gegensatz dazu werden andere Aufgaben, z.B. Bauausführung oder Abriss, von spezialisierten Dienstleistern durchgeführt, die man nicht zu den Immobilienunternehmen zählt.

Der Kernbereich der Bewirtschaftung und Finanzierung von Immobilien wird oft auch zusammenfassend als Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bezeichnet, die auf Wohnimmobilien einschl. Grundstücke ausgerichtete Bewirtschaftung, Finanzierung und Vermarktung als Grundstücks- und Wohnungswirtschaft.

Zu den Akteuren, die im Kernbereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft tätig sind, zählen vor allem:

  • Immobilienmakler
  • Wohnungsunternehmen (Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungsgenossenschaften)
  • (Gewerbe-)Immobilienverwaltungen
  • Hausverwaltungen
  • Geschäfts- und Hypothekenbanken
  • Immobilienfondsverwaltungen

Berufe in der Immobilienwirtschaft

Zu den Berufen in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gehören nach Angabe der Arbeitsagentur, BerufeNet beispielsweise:

  • Ausbildungsberufe: Assistent/in - Gebäudeservice, Immobilienassistent/in, Kaufmann/-frau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bzw. Immobilienkaufmann/-kauffrau (neue Ausbildungsordnung 2006), Wirtschaftskaufmann/-frau - Wohnungswirtschaft
  • Weiterbildungsberufe, Sonderfachkräfte und Spezialisierungen: Betriebswirt/in (staatl. gepr.) - Grundst.- und Wohnungsw., Betriebswirt/in (staatl. gepr.) - Wohnungsw. Realkredit, Dipl.-Immobilienökonom/in (ADI), Dipl.-Sachverständige/r - Immobilien, Fachkaufmann/-frau - Verwaltung von Wohnungseigentum, Fachmann/frau - Gebäudebewirtschaftung, Fachwirt/in - Facility Management, Fachwirt/in - Grundstücks- u. Wohnungswirtschaft, Facility-Manager/in, Hausverwalter/in, Immobilien-Ökonom/in (GdW), Immobilienfachwirt/in/ Immobilienwirt/in, Immobilienmakler/in, Kommunal. Gebäudewirt/in, Leiter/in Ferienanlage - Eigentumsferienhäuser/-wohnungen, Service-Manager/in
  • Berufe, die ein Studium voraussetzen (Hochschule, Fachhochschule, Berufsakademie,…): Dipl.-Betriebswirt/in (FH) - Immobilien, Master (FH) - Facility Management, Master of Engineering (FH) - Facility Management und Immobilien, Master of Engineering (FH)/Master of Science (FH) - Bauten, Master of Science (MSc)-Real Estate - Master of Science (Uni) - Real Estate Managem./Construction *Bachelor of Arts (B.A.), Studiengang Immobilienwirtschaft an der Berufsakademie Stuttgart,Diplom-Wirtschaftsingenieur (Immobilie) an der Universität Stuttgart

Kommunikation

Für die Branche haben sich mittlerweile verschiedene Fachforen als zentrale Kommunikationsorte herausgebildet. Hier ist jedoch zu unterscheiden zwischen Foren deren Zielgruppe hauptsächlich nichtgewerbliche Marktteilnehmer sind, d.h. private Mieter und Vermieter, Käufer und Verkäufer sowie Miet- und Kaufinteressenten und denjenigen Foren, die sich ausschließlich an rein gewerbliche Marktteilnehmer richten.

Die ersteren basieren in der Regel auf öffentlich gehaltenen Webforen und kreisen inhaltlich fast ausschließlich um die Themenbereiche Mieten und Kaufen von Wohnimmobilien. Auf Grund der meist fehlenden Registrierungsverpflichtung bzw. der Zulässigkeit mit Nicknamen auftreten zu können, ist die fachlich-inhaltliche Qualität dieser Foren eher als gering einzuschätzen.

Bei den Branchenforen, die sich ausschließlich an gewerbliche Branchenteilnehmer richten hat sich im Laufe der Jahre herausgestellt, dass nur eine Handvoll Plattformen dazu in der Lage war den Bedürfnissen der Fachteilnehmer zu entsprechen, so dass der Markt für Branchenforen im Immobiliensektor sehr überschaubar ist.


Immobilien; Heilmann & Littmann

June 1st, 2008

Heilmann & Littmann war ein führendes deutsches Hoch- und Tiefbauunternehmen.

Es geht auf das 1871 von Jakob Heilmann (1846–1927) in Regensburg gegründete Baugeschäft J. Heilmann zurück, das sich bis 1876 dem Eisenbahnbau, dann vor allem dem Hochbau widmete. 1892 entstand durch den Eintritt des Architekten Max Littmann (1862–1931), des Schwiegersohnes von Heilmann, die Heilmann & Littmann oHG (ab 1897 in der Rechtsform einer GmbH mit Richard Reverdy als weiterem Teilhaber und Geschäftsführer), die sich auf den Bau von Theatern und anderen Monumentalbauten spezialisierte. Zu den bekanntesten von Heilmann & Littmann errichteten Bauwerken gehören das Hofbräuhaus am Platzl (1896–1897) und das Prinzregententheater (1900–1901) in München.

Nach dem Tod Jakob Heilmanns wurden die Baugeschäfte in München, Nürnberg und Berlin von der Heilmann’schen Immobilien-Gesellschaft AG übernommen, wodurch die Heilmann & Littmann Bau-AG entstand. Diese ging nach einer 1980 erfolgten Fusion mit der Sager & Woerner KG in der Heilit + Woerner Bau AG auf. Im Jahre 2000 fusionierte die H+W mit der Walter Bau AG. Die Tief- und Straßenbausparte nannte sich seit diesem Datum Walter-Heilit Verkehrswegebau GmbH. Nach dem Zusammenbruch der Walter Bau AG vereinigt mit DYWIDAG wurde das Unternehmen von der STRABAG übernommen und firmiert seit dem 1. August 2005 unter dem Namen [[HEILIT+WOERNER Bau]] GmbH.


Immobilien; Operatives Geschäft

June 1st, 2008

Operative Geschäfte sind diejenigen Tätigkeitsfelder eines Unternehmens, die seinem eigentlichen Zweck entsprechen und mit denen es Gewinne erzielen möchte. Ein Unternehmen der Automobilbranche weist unter operativen Geschäften folglich die Umsätze aus dem Verkauf von produzierten Kraftfahrzeugen aus, ein Dienstleistungsunternehmen wie ein Consulting-Büro die mit beratenden Tätigkeiten erzielten Umsätze. Dementsprechend zählen beispielsweise Gewinne und Einnahmen aus Aktienspekulationen oder Grundstücksverkäufen nicht zum operativen Geschäft dieser Unternehmen, da sie nicht aus deren eigentlichen Tätigkeitsfeldern stammen.


Immobilien; Hanseatische Immobilien-Handlung

May 31st, 2008

Die HIH Hamburgische Immobilien Handlung GmbH ist eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Hamburg. Als Tochterunternehmen der Hamburger Privatbank M. M. Warburg & CO konzentriert die operativen Immobilieninvestment- und Dienstleistungsaktivitäten des Konzerns. Hierzu gehört die Konzeption von Immobilienanlagemöglichkeiten, z. B. in Form von offenen und geschlossenen Fonds.

Die HIH arbeitet in drei Geschäftsbereichen:

Management

  • Hausverwaltung
  • Projektentwicklung
  • Die klassischen Hausverwaltung, wird seit 1888 unter dem Namen Johs. Reese & Co. betrieben. Der Verkehrswert der betreuten Immobilien liegt zur Zeit (4/2005) bei 3,9 Milliarden Euro.


    Immobilien finanzierung; Monistik

    May 31st, 2008

    Der Begriff Monistik bezeichnet im Gesundheitswesen die Finanzierung der Krankenhäuser aus einer Hand.

    Nach diesem Prinzip der Krankenhausfinanzierung liegt die Entscheidungs- und Finanzierungsverantwortung für Investitions- und laufende Betriebskosten der Krankenhäuser allein bei den Krankenkassen. Eine öffentliche Förderung durch die Bundesländer soll dabei nicht stattfinden.

    Da die duale Finanzierung derzeit bundesrechtlich geregelt ist (vgl. Krankenhausfinanzierungsgesetz, Bundespflegesatzverordnung), ist sie bis auf weiteres bundesweit in allen Bundesländern einzuhalten. Aus grundsätzlichen betriebswirtschaftlichen Erwägungen (beide Kostenarten beeinflussen sich gegenseitig) und wegen der bereits erfolgten Einführung der Fallpauschalenabrechnung für teil- und vollstationäre Krankenhausleistungen wird mittelfristig die Abkehr von der dualen Finanzierung durch Ersatz einer monistischen Finanzierung (also nur noch aus einer Hand (Krankenkassen)) erwartet. Für diesen Fall ist jedoch u.a. zu klären, wie die bisher von den Bundesländern aufgebrachten Investitionsmittel ohne Erhöhung von Lohnnebenkosten künftig seitens der Krankenkassen erbracht werden sollen.

    Es ist ferner zu klären, wie die Verteilung der Investitionsmittel erfolgen wird (etwa als Fallpauschalenaufschlag) und wie die einzelnen Krankenhäuser hieraus die erheblichen Investionsaufwendungen vorfinanzieren werden. Voraussetzung der Monistik wäre zudem, dass die bisher erfolgten Förderungen der einzelnen Krankenhäuser in die Höhe der künftigen Quoten einzubeziehen wären, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu erhalten. Erwartet wird von der Monistik ein Abbau des derzeitigen Verwaltungsaufwandes der Länder und ein Gegenwirken zum Trend in einzelnen Ländern, die Investitionsförderung angesichts knapper Mittel einzustellen. Der Investitionsstau liegt bereits bei 30 - 50 Mrd. EUR (2006). Ob diese Ziele durch Einführung der Monistik erreicht werden können, wird bundesweit bezweifelt. So haben Bayern und Baden Württemberg bereits erklärt, an dem System der Dualen Finanzierung bis auf weiteres festzuhalten.


    Immobilien finanzierung; Heilmann & Littmann

    May 31st, 2008

    Heilmann & Littmann war ein führendes deutsches Hoch- und Tiefbauunternehmen.

    Es geht auf das 1871 von Jakob Heilmann (1846–1927) in Regensburg gegründete Baugeschäft J. Heilmann zurück, das sich bis 1876 dem Eisenbahnbau, dann vor allem dem Hochbau widmete. 1892 entstand durch den Eintritt des Architekten Max Littmann (1862–1931), des Schwiegersohnes von Heilmann, die Heilmann & Littmann oHG (ab 1897 in der Rechtsform einer GmbH mit Richard Reverdy als weiterem Teilhaber und Geschäftsführer), die sich auf den Bau von Theatern und anderen Monumentalbauten spezialisierte. Zu den bekanntesten von Heilmann & Littmann errichteten Bauwerken gehören das Hofbräuhaus am Platzl (1896–1897) und das Prinzregententheater (1900–1901) in München.

    Nach dem Tod Jakob Heilmanns wurden die Baugeschäfte in München, Nürnberg und Berlin von der Heilmann’schen Immobilien-Gesellschaft AG übernommen, wodurch die Heilmann & Littmann Bau-AG entstand. Diese ging nach einer 1980 erfolgten Fusion mit der Sager & Woerner KG in der Heilit + Woerner Bau AG auf. Im Jahre 2000 fusionierte die H+W mit der Walter Bau AG. Die Tief- und Straßenbausparte nannte sich seit diesem Datum Walter-Heilit Verkehrswegebau GmbH. Nach dem Zusammenbruch der Walter Bau AG vereinigt mit DYWIDAG wurde das Unternehmen von der STRABAG übernommen und firmiert seit dem 1. August 2005 unter dem Namen [[HEILIT+WOERNER Bau]] GmbH.


    Immobilien finanzierung; Beleihungsgrenze

    May 30th, 2008

    Die Beleihungsgrenze stellt den Prozentwert des Verkehrswerts bzw. Marktwerts einer Sicherheit dar, der vom Kreditgeber bei einer Finanzierung für die Sicherheitenbewertung höchstens herangezogen wird.

    Die Höhe dieser Beleihungsgrenze hängt von der Art der Sicherheit und der Risikofreude des Kreditgebers ab.

    Multipliziert man die Beleihungsgrenze mit dem Verkehrs- bzw. Marktwert, so erhält man den Beleihungswert. Die Differenz zwischen 100 % und der Beleihungsgrenze ist der Sicherheitsabschlag mit dem der Kreditgeber arbeitet.

    Beleihungsgrenzen bei Immobilien

    Hypothekenbanken finanzieren 60 % des Beleihungswerte.
    Bausparkassen finanzieren 80 % des Beleihungswertes.
    Geschäftsbanken finanzieren 80 - 90 % des Verkehrswertes. Bonität des Kunden vorausgesetzt sind auch Finanzierungen darüber hinaus möglich. Bei Finanzierungen oberhalb der Beleihungsgrenze bewertet die Bank die Sicherheit im Rahmen der Beleihungsgrenzen. Der darüber hinausgehende Betrag gilt als Blankokredit, der allein auf die Bonität des Kreditnehmers abgestellt ist.

    Beleihungsgrenzen bei Wertpapieren

    Beleihungsgrenzen bei Wertpapieren spielen insbesondere bei Effektenlombardkrediten eine Rolle. Die Beleihungsgrenzen werden dort vertraglich vereinbart. Mögliche Werte sind:

    • Aktien / Deutsche Standardwerte 60 % des Börsenwertes
    • Aktien / Nebenwerte 30 % des Börsenwertes
    • Aktien / Spekulative Werte 0 % des Börsenwertes
    • Staatsanleihen / bis 3 Jahre 80 % des Kurswertes
    • Staatsanleihen / bis 3 Jahre 80 % des Kurswertes

    Beleihungsgrenzen bei anderen Sicherheiten

    Mögliche Beleihungsgrenzen sind:

    • Kontoguthaben (z.B. Sparguthaben) 100 % des Kontostandes
    • Lebensversicherungen 90 % des Rückkaufswertes
    • Maschinen und Fahrzeuge 60% des aktuellen Wertes
    • Forderungen in der Regel 80% je nach Art und Wahrscheinlichkeit des Ausfalls auch geringer möglich

    Immobilien; Stefan Schörghuber

    May 30th, 2008

    Stefan Schörghuber (* 1962) ist ein deutscher Unternehmer.

    Schörghuber ist Inhaber der Schörghuber Unternehmensgruppe in München. Nach dem Tod seines Vaters Josef 1995 nahm Stefan das Zepter in die Hand und ordnete nicht nur die Strukturen neu, sondern vergrößerte das Unternehmen auch. Zur Unternehmensgruppe, die unter dem Dach Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG agiert, gehören vier Geschäftsfelder: Getränke, Bauen und Immobilien, Flugzeugleasing und Hotelwesen:

    Getränke

    Die Brau Holding International GmbH & Co. KGaA ist der stärkste Verbund regionaler Brauereien und die drittgrößte Brauereigruppe Deutschlands. Unter ihrem Dach sind im Bereich Getränke die Beteiligungen der Schörghuber Unternehmensgruppe und der Heineken N.V. gebündelt (Paulaner Gruppe, Kulmbacher Gruppe, Karlsberg, Fürstenberg und Hoepfner).

    Bauen & Immobilien

    Die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe (BBIG) vereint alle Immobilien- und Bauträgeraktivitäten der Schörghuber Unternehmensgruppe. Mit einem Immobilienportfolio im Wert von rund 2,6 Milliarden Euro und einem Umsatz von ca. 500 Millionen Euro pro Jahr ist die BBIG ist eines der größten integrierten Immobilienunternehmen in Deutschland. Rund 600 Mitarbeiter tragen zu ihrem Erfolg bei. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören die Projektentwicklung, das Bauträgergeschäft mit den Bau und Vertrieb von Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie das Asset- und Property-Management. Die Hanse Haus GmbH in Oberleichtersbach produziert und vertreibt individuell planbare Fertighäuser. Das Kerngeschäft der Bayerischen Hausverwaltung GmbH ist die Verwaltung von Wohneigentumsgemeinschaften.

    Flugzeugleasing

    Im Bereich Flugzeugleasing ist die Schörghuber Unternehmensgruppe mit der Bavaria International Aircraft Leasing GmbH & Co. KG vertreten, der größten privaten Flugzeugleasinggesellschaft Deutschlands. Derzeit umfasst die Flotte 21 Boeing-, Airbus- und Bombardier-Verkehrsflugzeuge. Zu den Kunden gehören Qantas Airways, TAP Portugal und Scandinavian Airlines (SAS).

    Hotel

    Die Arabella Hotel Holding International GmbH & Co. KG ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Schörghuber Unternehmensgruppe und bündelt alle touritischen Aktivitäten der Gruppe in den Bereichen Golf & Sport, Spa & Wellness, Kunst & Kultur, Wein & Gourmet sowie Classical Cars. Zugleich ist die Arabella Hotel Holding International Mehrheitsgesellschafter (51 %) des Joint Ventures mit Starwood Hotels & Resorts (49 %), der ArabellaStarwood Hotels & Resorts. Zu den bekanntesten Hotels gehören das Castillo Hotel Son Vida und das Mardavall Hotel and Spa auf Mallorca, der Fürstenhof in Leipzig, das Arabella Sheraton Grand Hotel in München, das Hotel Jagdhof sowie Schloss Fuschl in Österreich, das Arabella Sheraton Grand Hotel Cape Town und The Western Cape Hotel& Spa in Südafrika.

    Privat

    Stefan Schörghubers Vermögen wird von Forbes auf 2,8 Milliarden US-$ beziffert, was ihm den 245. Rang auf der Liste der reichsten Menschen der Welt bringt. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in München. Mit seiner Ehefrau Alexandra engagiert er sich mit der “Josef-Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder” für sozial benachteiligte Kinder und deren Familien in der bayerischen Landeshauptstadt.


    Immobilien; Immobiliengesellschaft

    May 29th, 2008

    Eine Immobiliengesellschaft (auch Immobilienunternehmen) ist ein Unternehmen, dessen Geschäftsfeld die Vermietung, Entwicklung, Finanzierung, Realisierung oder Vermarktung von einer oder mehreren Immobilien ist.

    Der deutsche Immobilienmarkt bietet privaten und institutionellen Investoren verschiedene Möglichkeiten der indirekten Immobilienanlage:

    • Geschlossene Immobilienfonds
    • Offene Immobilienfonds
    • Immobilien-Spezialfonds (Sonderform des Offenen Immobilienfonds)
    • Immobilien-Aktiengesellschaften.

    Im Herbst 2006 wurde das Gesetzgebungsverfahren zur Einführung von Real Estate Investment Trusts (REITs) in Deutschland eingeleitet. Ein REITs ist eine börsennotierte Immobilien-Aktiengesellschaft, die auf Unternehmensebene aufgrund fehlender Körperschaftsteuer steuerlich privilegiert ist (REITs-Aktionäre müssen Dividendenerträge versteuern).

    Nachstehende Gesellschaften zählen gemessen an Marktkapitalisierung und Marktwerten der Immobilien zu den größten deutschen börsennotierten Immobilien-Aktiengesellschaften:

    • Deutsche EuroShop
    • Deutsche Immobilien Chancen (DIC)
    • Deutsche Wohnen
    • IVG Immobilien

    Weitere große Immobilienunternehmen sind:

    • Deutsche Annington
    • Cerberus Capital Management
    • Corpus Immobiliengruppe
    • Fortress Investment Group
    • ECE Projektmanagement
    • GE Real Estate

    Immobilien; Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

    May 29th, 2008

    Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) ist ein Fach- und Interessenverband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland. Etwa 1600 Unternehmen gehören ihm als Mitglieder an.

    Das Hauptziel des BFW ist die Schaffung von günstigen Investitionsbedingungen für die Immobilienwirtschaft. Zur Erreichung dieses Ziels vertritt der BFW die Interessen seiner Mitglieder auf verschiedenen Ebenen der politischen Entscheidungsfindung: in der Landes-, Bundes- und Europapolitik.

    In diesem Umfeld nimmt der BFW folgende Aufgaben wahr:

    • Präsenz bei Sachverständigenanhörungen bei Ministerien und Parlamentsausschüssen
    • Erarbeitung von Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben
    • Lobbyarbeit als Mitglied von Fachgremien und Kommissionen

    Gegenüber seinen Mitgliedern bietet der BFW verschiedene Dienstleistungen an, u.a. Rechtsberatung, PR-Beratung, Schulungen sowie die Herausgabe der sechsmal jährlich erscheinenden Fachzeitschrift “Die Freie Wohnungswirtschaft FWW”.
    Zur Bearbeitung von aktuellen wohnungs- und immobilienwirtschaftlichen Fachfragen kann der Vorstand des BFW Arbeitskreise oder zeitweilige Arbeitsausschüsse einsetzen, welche mehrfach im Jahr zu verbandsinternen Sitzungen oder offenen Fachgesprächen mit Gästen und externen Referenten zusammenkommen.

    Zurzeit gibt es folgende Arbeitskreise und -gruppen:

    Aus-, Fort- und Weiterbildung,

    Betriebswirtschaft,

    Bautechnik,

    Bestandsverwaltung,

    Denkmalschutz,

    Europa,

    Gewerbebau,

    Marketing,

    Multimedia,

    Neue Finanzierungsinstrumente,

    Public Private Partnership,

    Seniorenimmobilien,

    Steuern,

    WEG-Verwaltung,

    Wohnungsprivatisierung,

    Young Professionals,

    Aktuelles

    Derzeit setzt sich der BFW sehr stark für die Einführung von REIT (Real Estate Investment Trust) in Deutschland und für die Eingliederung des Wohneigentums in die „Riester-Rente“, den sogenannten “Bau-Riester” ein.

    Aktueller Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Freier [sic] Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. ist Walter Rasch.

    Mitglieder

    Die Mitglieder des BFW gehören zu folgenden Gruppen:

    • Bauträger, Bauunternehmen, Baubetreuer
    • Verwalter eigener und fremder Immobilienbestände
    • Stadt- und Projektentwickler
    • Geschlossene Immobilienfonds

    Weblinks

    http://www.bfw-bund.de/ Website des BFW


    Immobilien; IVG

    May 29th, 2008

    IVG ist die Abkürzung für

    • die einzelnen Internationalen Vereinigungen der Gewerkschaft innerhalb des Weltgewerkschaftsbundes.
    • die IVG Immobilien AG, eine Immobiliengesellschaft.
    • die IVG e-learning, eine Firma für Lernprogramme mit Sitz in Linz/Österreich.
    • Internationale Vereinigung für Germanistik.
    • InformationsVerarbeitungsGesetz

    Immobilien; BFW

    May 28th, 2008

    Die Abkürzung BFW steht für

    • Berufsfortbildungswerk (auch bfw).
    • Berufsförderungswerk.
    • Bayerische Flugzeugwerke AG.
    • Bundesamt und Forschungszentrum für Wald (Österreich).
    • Bundesinstitut für Risikoabwägung in Sachen Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz.
    • Bund freier Wähler (lokale und unabhängige Wahllisten).
    • Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V..
    • Bewertungsstelle für Weiterbildungsangebote (Schweiz).
    • Büro für Wärmemesstechnik BFW Werner Völk GmbH, Energiemesstechnik und Service.

    Immobilien; Immobilienwirtschaft

    May 28th, 2008

    Die Immobilienwirtschaft ist ein Wirtschaftszweig, der sich mit der Entwicklung, Produktion, Bewirtschaftung und Vermarktung von Immobilien beschäftigt. Der Immobilienmarkt ist ein Markt (im mikroökonomischen Sinne) mit speziellen Eigenschaften; ein wichtiger Teilmarkt ist der Wohnungsmarkt.

    Zweige der Immobilienwirtschaft

    Hinsichtlich der Art der Immobilien kann die Immobilienwirtschaft in folgende Zweige unterteilt werden:

    • Grundstückswirtschaft: Erschließung und Vermarktung von Grundstücken
    • Wohnungswirtschaft: Bau, Finanzierung, Bewirtschaftung und Vermarktung von Wohnimmobilien, des Weiteren wird zwischen sozialem Wohnungsbau und frei finanziertem Wohnungsbau unterschieden
    • Gewerbliche Immobilienwirtschaft: Bau, Finanzierung, Bewirtschaftung und Vermarktung von Gewerbeimmobilien

    Aufgaben und Akteure in der Immobilienwirtschaft

    Betrachtet man die Aufgaben bzw. Funktionen rund um Immobilien, so lassen sich verschiedene Akteure unterscheiden:

    • Funktionsbereich Grunderwerb: privater Eigentümer, Eigentümergemeinschaft, kommunaler Eigentümer
    • Funktionsbereich Planung und Genehmigung: Stadtplaner, Kommunen, Bauaufsicht, Architekten, Bauingenieure, Haustechniker, Projektsteuerer, Facility-Manager
    • Funktionsbereich Erstellung: Bauträger, Bauindustrie, Bauhandwerk, Bauproduktehersteller
    • Funktionsbereich Bewirtschaftung: Vermittlung (Makler), Vermietung und Verwaltung, Instandhaltung/Modernisierung, Versorgung/Entsorgung, Reinigung/Sicherung, Facility-Manager
    • Funktionsbereich Entsorgung: Abrissunternehmen, Baustoffrecycler, Deponiebetreiber, Entsorgungsunternehmen
    • Funktionsbereich Finanzierung: Geschäftsbanken, Hypothekenbanken, Versicherungen, Bausparkassen, Immobilienfonds, Öffentliche Hand

    Kernbereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

    Als Kernbereich der Immobilienwirtschaft kann die Bewirtschaftung und Finanzierung von Immobilien gelten. Die dazu gehörigen Aufgaben zuzüglich der Steuerungsfunktionen bei Planung/Genehmigung und Erstellung/Bau in Immobilienprojekten sind Kernfunktionen von Immobilienunternehmen. Im Gegensatz dazu werden andere Aufgaben, z.B. Bauausführung oder Abriss, von spezialisierten Dienstleistern durchgeführt, die man nicht zu den Immobilienunternehmen zählt.

    Der Kernbereich der Bewirtschaftung und Finanzierung von Immobilien wird oft auch zusammenfassend als Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bezeichnet, die auf Wohnimmobilien einschl. Grundstücke ausgerichtete Bewirtschaftung, Finanzierung und Vermarktung als Grundstücks- und Wohnungswirtschaft.

    Zu den Akteuren, die im Kernbereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft tätig sind, zählen vor allem:

    • Immobilienmakler
    • Wohnungsunternehmen (Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungsgenossenschaften)
    • (Gewerbe-)Immobilienverwaltungen
    • Hausverwaltungen
    • Geschäfts- und Hypothekenbanken
    • Immobilienfondsverwaltungen

    Berufe in der Immobilienwirtschaft

    Zu den Berufen in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gehören nach Angabe der Arbeitsagentur, BerufeNet beispielsweise:

    • Ausbildungsberufe: Assistent/in - Gebäudeservice, Immobilienassistent/in, Kaufmann/-frau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bzw. Immobilienkaufmann/-kauffrau (neue Ausbildungsordnung 2006), Wirtschaftskaufmann/-frau - Wohnungswirtschaft
    • Weiterbildungsberufe, Sonderfachkräfte und Spezialisierungen: Betriebswirt/in (staatl. gepr.) - Grundst.- und Wohnungsw., Betriebswirt/in (staatl. gepr.) - Wohnungsw. Realkredit, Dipl.-Immobilienökonom/in (ADI), Dipl.-Sachverständige/r - Immobilien, Fachkaufmann/-frau - Verwaltung von Wohnungseigentum, Fachmann/frau - Gebäudebewirtschaftung, Fachwirt/in - Facility Management, Fachwirt/in - Grundstücks- u. Wohnungswirtschaft, Facility-Manager/in, Hausverwalter/in, Immobilien-Ökonom/in (GdW), Immobilienfachwirt/in/ Immobilienwirt/in, Immobilienmakler/in, Kommunal. Gebäudewirt/in, Leiter/in Ferienanlage - Eigentumsferienhäuser/-wohnungen, Service-Manager/in
    • Berufe, die ein Studium voraussetzen (Hochschule, Fachhochschule, Berufsakademie,…): Dipl.-Betriebswirt/in (FH) - Immobilien, Master (FH) - Facility Management, Master of Engineering (FH) - Facility Management und Immobilien, Master of Engineering (FH)/Master of Science (FH) - Bauten, Master of Science (MSc)-Real Estate - Master of Science (Uni) - Real Estate Managem./Construction *Bachelor of Arts (B.A.), Studiengang Immobilienwirtschaft an der Berufsakademie Stuttgart,Diplom-Wirtschaftsingenieur (Immobilie) an der Universität Stuttgart

    Kommunikation

    Für die Branche haben sich mittlerweile verschiedene Fachforen als zentrale Kommunikationsorte herausgebildet. Hier ist jedoch zu unterscheiden zwischen Foren deren Zielgruppe hauptsächlich nichtgewerbliche Marktteilnehmer sind, d.h. private Mieter und Vermieter, Käufer und Verkäufer sowie Miet- und Kaufinteressenten und denjenigen Foren, die sich ausschließlich an rein gewerbliche Marktteilnehmer richten.

    Die ersteren basieren in der Regel auf öffentlich gehaltenen Webforen und kreisen inhaltlich fast ausschließlich um die Themenbereiche Mieten und Kaufen von Wohnimmobilien. Auf Grund der meist fehlenden Registrierungsverpflichtung bzw. der Zulässigkeit mit Nicknamen auftreten zu können, ist die fachlich-inhaltliche Qualität dieser Foren eher als gering einzuschätzen.

    Bei den Branchenforen, die sich ausschließlich an gewerbliche Branchenteilnehmer richten hat sich im Laufe der Jahre herausgestellt, dass nur eine Handvoll Plattformen dazu in der Lage war den Bedürfnissen der Fachteilnehmer zu entsprechen, so dass der Markt für Branchenforen im Immobiliensektor sehr überschaubar ist.


    Immobilien finanzierung; DID

    May 27th, 2008

    DID steht für:

    • Direct Inward Dialling, siehe Durchwahl
    • Deutsch in Deutschland
    • Deutsche Immobilien Datenbank GmbH, welche den DIX® (Deutscher Immobilien Index) erstellt
    • Deutsches Institut Druck
    • Düsseldorfer Institut für Dienstleistungsmanagement

    Immobilien; Luftverkehrskaufmann

    May 27th, 2008

    Luftverkehrskaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf.

    Ausbildung

    Die Ausbildung dauert grundsätzlich drei Jahre. Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer aufgrund entsprechender Vorschriften bzw. die vorzeitige Zulassung zur Prüfung gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist möglich.

    Ausgebildet werden Luftverkehrskaufleute bei Fluggesellschaften und Flughafengesellschaften.

    Aufgaben

    Der Arbeitsbereich der Luftverkehrskaufleute umfasst u. a. die Planung und Organisation der Beförderung von Personen und Gütern, die Beratung von Kunden sowie Reservierung und Verkauf von Flugtickets.

    Weiter beschäftigen sich Luftverkehrskaufleute mit Flughafenausbauprogrammen, Flughafenbeteiligungen, Einkauf, Personalwesen, Controlling, Finanz-/Rechnungswesen, Marketing, Fachlogistik, Bodenverkehrsdienste, Verkehrs-/Terminalmanagement, Immobilien und Facility Management.